Do, 04.06.2026 9:30 Uhr

Im Anschluss an die Fronleichnamsprozession lädt das Mesnerstüble herzlich zum gemütlichen Frühschoppen ein. Gemeinsam mit der Bürgermusik Rankweil erwartet die Besucher:innen ein stimmungsvoller Vormittag mit musikalischer Begleitung und geselligem Beisammensein.




Frühschoppen mit der Bürgermusik Rankweil

Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt: Feine Speisen und Getränke laden zum Verweilen und Genießen ein. Ob auf einen gemütlichen Hock oder zum gemeinsamen Ausklang des Feiertags - alle sind herzlich willkommen.

Hinweis: Die Veranstaltung findet nur bei guter Witterung statt.




Sonntag, 31.05.26, Mesner Stüble

9:30 Uhr
AFTER THE NOISE - FAHNENINSTALLATION UND SINGENDER WEG

10:30 Uhr

SALINGARI (Konzert)

12:30 Uhr
Sagenspaziergang mit Christoph Simma vom Mesnerstüble zur OJA Rankweil



BESCHREIBUNG


AFTER THE NOISE:

Mit ihren Zeichnungen, die auf großen, im Wind wehenden Textilflächen reproduziert sind,

lädt Euch Lucie ein, ihre Beziehung zum Leben und zu unserer menschlichen Familie zu

teilen. Um die immer wiederkehrende Frage zu beantworten, wie man sich in einer Welt, in

der Konflikte und Kriege zunehmen, engagieren und einen Beitrag leisten kann, nutzt sie das

Zeichnen, um Abstand zu gewinnen. Von ihrer inneren Welt zur Außenwelt – das ist die

Bewegung, die ihre Zeichnungen durchlaufen haben, um sich in Form von farbenprächtigen

Fahnen in den Straßen von Rankweil wiederzufinden.

Ein Gedicht kommt im Klang mit den Fahnen und schleicht mit in den öffentlichen Raum.

Zusammen werden wir einen singenden Spaziergang entlang der Installation gehen, geleitet

von dem Musiker Andreas Paragioudakis.

Lucie Schaeren und Andreas Paragioudakis

KONZERT: Salingari

Als Abschluss des musikalischen Spaziergangs im Rahmen der Installation "After the Noise" werden der griechische Multiinstrumentalist Andreas Paragioudakis und der vorarlberger Saxophonist Robert Bernhard ihr musikalisches Werkzeug bündeln und zusammen mit allen anwesenden für lebhafte Stimmung sorgen. 

Andreas Paragioudakis: Akkordeon, Gitarre, Electronics

Robert Bernhard: Saxophone, Electronics

DAS MAGISCHE DORF

Jetzt ist es raus: Das Magische Dorf ist da. In Kooperation mit anderen Kulturinitativen aus Rankweil und Zwischenwasser veranstaltet das Mesnerstüble Liebfrauenberg ein Festival des Zusammenlebens. Das Magische Dorf freut sich darauf, entdeckt und wiederentdeckt zu werden. Besonders freuen wir uns darüber, dass dieses Projekt von der Leader-Region Vorderland/Walgau/Bludenz begleitet und kofinanziert ist.

29. bis 31. Mai
Am St. Peter Bühel, im Alten Kino, beim Sägewerk Jenny, im VogelfreiRAUM, im Mesnerstüble, bei der OJA Rankweil und bei Hägi Wendls.

Wir feiern das Zusammenleben.
Wir feiern das, was da ist: Die guten Nachbarschaften und das stille Tun im Kleinen und im Großen. Das magische Dorf ist schon da: Draußen beim Wandern, im Gespräch zwischen Gehsteig und Hecke oder beim unverhofften Kaffeebesuch am frühen Sonntag-Nachmittag. So machen wir uns auf den Weg, von Ort zu Ort, von Platz zu Platz, über Brücken und Stege, am Waldrand und auf Seitenstraßen. Wir feiern das Zusammenleben. Wir feiern heimliche Plätze und bekannte Orte, hören zu und teilen uns mit, genießen das Dasein und tanzen in den Tag. Freut euch auf lauter kleine Entdeckungsreisen, auf ein gemeinsames Unterwegssein.

Wir schauen über die Türschwellen und Dorfgrenzen hinaus. Über Flüsse, Waldränder und Gartenzäune. Mit Konzerten, Literatur, Tanz, Kunst, Kulinarik und Werkstatt.

Das Festival "Das Magische Dorf" wird von der Europäischen Union kofinanziert. #leader #vorderland #walgau #förderung #zukunftgestalten

Von den letzten Dingen

80 Jahre Ende Zweiter Weltkrieg
26.10 - 9.11.2025

KRIEGER
DENK
MAL
ANDERS

Vernissage am 26.10.2025 - 17:00

Das Mosaik von Martin Häusle aus dem Jahr 1953 an der Burgmauer der Basilika wird häufig übersehen oder nur beiläufig bemerkt. Örtlich eingebunden in die Gesamtgestaltung des Kriegerdenkmals von Hugo Wank mit Altartisch, großem Kreuz und Mauer mit den in Stein gehauenen Namen der gefallenen Soldaten, unterscheidet sich das Mosaik inhaltlich jedoch diametral vom restlichen

Kriegerdenkmal – und ebenso von den zahlreichen anderen Kriegerdenkmälern in Vorarlberg.

Häusles Werk stellt das Leid, die Opfer des Kriegs und die Trauer der Hinterbliebenen in den Mittelpunkt. Diese humanistische Perspektive hebt das Mosaik als einzigartiges Denkmal hervor, das dem Krieg mit einer tiefen Reflexion über Leben und Tod begegnet, anstatt kriegerische Heldentaten zu verherrlichen.

Die Ausstellung dokumentiert die Chronologie der Entstehung, von der Ausschreibung bis zur Umsetzung durch den Architekten Wank und den Künstler Häusle, und vergleicht das Mosaik gezielt mit vergleichbaren Kriegerdenkmälern in Vorarlberg. 

FÜHRUNGEN MIT MARTIN HÄUSLE (junior)
Martin Häusle führt die Besucher:innen durch die Ausstellung und ermöglicht anhand von Originalskizzen Einblicke in die Arbeitsweise und das Schaffen seines Vaters am Kriegerdenkmal. 
26.10. 25, 16:00 Uhr
31.10.25, 16:00 Uhr
03.11.25, 18:00 Uhr

03.11.2025, 19:00 Uhr, Mesnerstüble
HARTHEIM – SPUREN FÜR HEUTE

Schloss Hartheim gehört zu den eindrücklichsten Erinnerungsorten Österreichs. Hier ermordeten die Nationalsozialisten im Rahmen der „Euthanasie“ tausende Menschen – ein Kapitel, das bis heute erschüttert. Jugendliche der Offenen Jugendarbeit Rankweil haben sich diesem Ort gestellt: Sie gingen den Spuren nach, filmten ihre Eindrücke und hielten fest, was dieser Ort in ihnen auslöste. Entstanden ist eine Videodokumentation, die berührt und zum Nachdenken zwingt.

Bei der Präsentation sprechen die Jugendlichen über ihre Erfahrungen, die Aufnahmen werden gezeigt und zur Diskussion gestellt. Ein Abend, der Geschichte gegenwärtig macht – eindringlich für junge wie ältere Besucher:innen.

Moderation: Stefanie Kollmann-Obwegeser
In Kooperation mit der OJA Rankweil und Marktgemeinde Rankweil

ABGESAGT / auf 2026 verschoben


06.11.2025, 19:00 Uhr, St.-Michaels-Kirche
IM SCHATTEN DES KOMMANDANTEN:
FILMABEND MIT KAI UWE HÖSS

„Es ist eine Tatsache. Mein Großvater war der größte Massenmörder in der Menschheitsgeschichte.“ Mit dieser Nüchternheit spricht Kai-Uwe Höss über Rudolf Höß, Kommandant von Auschwitz. Zwei Sätze aus Daniela Völkers Dokumentation „Der Schatten des Kommandanten“ brennen sich ein: „Hassen Sie Ihren Vater jetzt?“, fragt die Überlebende Anita Lasker-Wallfisch den Sohn des Kommandanten, Hans Jürgen Höß. Als sie ihm die Hand reicht, sagt er: „Ein historischer Moment.“ Vor 80 Jahren trennte sie nur eine Mauer: hier die Grausamkeit des Lagers, dort die Unbeschwertheit einer Kindheit, heute begegnen sie sich. 

Im Anschluss stellt sich der Enkel Kai Uwe Höss der Debatte, moderiert von Werner Bundschuh.

In Kooperation mit dem Carl-Lampert Forum, der Marktgemeinde und der Pfarre Rankweil

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Leader Projekte

Nähere Informationen zum LEADER-Projekt „Goht sich's us?“ sind hier zu finden.

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